Autorentagung

„Deutsch-Niederländisch-Flämische-Begegnung“

Zur Geschichte der Deutsch-Niederländisch-Flämischen-Begegnung:
Angefangen hat es 1991 mit der ersten Tagung in Lingen. Damals noch Deutsch-Niederländische-Begegnung. Die Flamen kamen ab 1995 dazu.

Die Idee für diese Begegnungen entstand im Friedrich-Bödecker-Kreis aus dem Wunsch heraus, die nachbarlichen Beziehungen über jugendkulturelle Begegnungen versöhnlicher und persönlicher zu gestalten, um die Nachwirkungen der Ereignisse des Krieges zu mindern. 1964 war Miep Diekmann zum Treffpunkt Hannover gekommen, in den 80er Jahren waren Tonny Vos und Dolf Verroen dabei und haben auch in niedersächsischen Schulen gelesen. Die Anzahl der übersetzten niederländischen Kinder- und Jugendbücher wurde immer größer und bei deutschen Lesern bekannter und begehrter. Am Treffpunkt 1990 nahm Jan de Zanger teil, der dann leider so plötzlich starb. Mit ihm hatte Hans Bödecker noch Gedanken für ein Treffen ausgetauscht.
Im Mai 1991 also die erste Tagung in Lingen. Warum Lingen? Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Grenze. Das Professorenhaus, jeweils der Tagungsort in Lingen, war bei seiner Fertigstellung (1685) Teil der Universität und gehörte zum holländischen Königshaus.

Das Wichtigste aber: hier gab und gibt es eine wunderbare Stadt- und Hochschulbibliothek, die sich sehr gut als Partner eignete. So ist „Lingen“ zum Zeichen geworden für die Deutsch-Niederländisch-Flämische-Begegnung, für zahlreiche Kontakte beruflicher und persönlicher Art. Es sind Freundschaften und Projekte entstanden und es wird hoffentlich noch viel mehr entstehen. Mit der Vielfalt der Themen wollten wir auch immer wieder Anstöße geben und Zeichen setzen. Es wurde über Aspekte de Übersetzens, der Leseförderung, der Emotionen und des interkulturellen Austauschs gesprochen. Teilnehmer waren Autoren, Übersetzer und Vermittler aus den drei Ländern.

Die niederländischen Partnerorganisationen haben im Laufe der Jahre gewechselt. Es gibt Dokumentationen der Tagungen (in Lingen), in der alle Details und Referate nachzulesen sind. Diese sind in der Geschäftstelle gegen eine geringe Schutzgebühr (5,- €) erhältlich.